Gift-Notruf

Giftinformationszentren beraten täglich rund um die Uhr bei akuten und chronischen Vergiftungen.

Freiburg / Baden-Württemberg
Informationszentrale für Vergiftungsfälle, Universitätskinderklinik
Telefon: 07 61 / 192 40
E-Mail:

 Das ist zu tun:

Bei dem Verdacht, dass sich ein Kind vergiftet hat, sollten die Eitern auf jeden Fall

  • Ruhe bewahren,
  • dem Kind den Mund auswaschen,
  • die nächste Gift-Notrufzentrate (siehe oben) anrufen,
  • ggf. den Notarzt rufen oder in eine Notfallklinik fahren.

Die Gift-Notrufzentrate kann meistens genau sagen, was zu tun ist. Allerdings sollte man möglichst genaue Angaben über die eingenommene Substanz und die Menge machen. Zur schnellen Ermittlung eines Gegengiftes und der weiteren Behandlung benötigt die Notrufzentrale Antwort auf einige wichtige Fragen.

 Das ist auf keinen Fall zu tun:

Bei Vergiftungsverdacht sollen Eltern

  • dem Kind keine Hausmittel geben,
  • das Kind niemals erbrechen lassen,
  • keine Milch einflößen, denn die fördert die Aufnahme von fettlöslichen Giften über den Darm.
 Fragen der Gift-Notrufzentrate:
  • Was hat das Kind geschluckt (Produktname)?
  • Wie viel davon?
  • Wie viel davon ist noch da?
  • Wann hat es die Substanz zu sich genommen?
  • Wie alt ist das Kind?
  • Wie schwer ist es?
  • Wie äußert sich die Vergiftung (Symptome)?

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